Seguintafeln im Allgemeinen

Grundlegendes zu den Seguintafeln

Die Seguintafeln hat Maria Montessori von Édouard Séguin für ihre Pädagogik übernommen. Sie bestehen aus zwei Tafelsätzen zu je zwei Tafeln. Mit dem ersten Satz lernen die Kinder die Zahlen 11 – 19 kennen. Der zweite Tafelsatz ist für die Zahlen 20 – 99 gedacht.

Bereits Anfang/Mitte des 19ten Jarhunderts hat Édouard Séguin diese nach ihm benannten Tafeln entwickelt. Als er 1850 in die USA emigriert geraten die von ihm aufgestellten pädagogischen Thesen in Vergessenheit.

Maria Montessori nimmt sich im Zuge der Entwicklung ihrer eigenen Pädagogik dieser Thesen wieder an und übernimmt teilweise bereits von Séguin entwickelte Materialien wie die Seguin-Tafeln.